Talk mit Karlheinz Wex
Shownotes
Karlheinz Wex ist Vorstandsvorsitzender der Plansee Group und gibt spannende Antworten zu folgenden Fragen:
- Warum ist es wichtig, mit Zahlen, Daten und Fakten die CO2-Belastung begreifbarer zu machen?.
- Welchen Beitrag kann die Industrie für die CO2-Reduktion beitragen?
- Wie weit sind wir bei der Entwicklung der Energiegewinnung durch Kernfusion und wird das die Lösung unseres CO2-Problems auf der Erde sein?
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00:00:00: Herzlich Willkommen zum Klimakviki, dem Podcast zum Alten Klimagipfel twenty-fünfundzwanzig auf dem höchsten Berg Deutschlands zwischen Tirol und Bayern.
00:00:09: Auf der Zugspitze!
00:00:11: Ich bin Katja Hager und ich nehme euch jetzt jede Woche mit auf eine Reise durch Ideen und Visionen und ganz persönliche Perspektiven unserer hochkarätigen Gäste also nicht nur hochkarädig sondern auch wirklich schlauer und vor allem aktive Köpfe rund ums Thema Klimawandel.
00:00:29: Wir plaudern kurz, knapp in fünfzehn Minuten – wie es für ein Quickie-Hall gehört – zu einem Thema das uns alle angeht.
00:00:37: Wo's nämlich mit uns hingeht?
00:00:38: Das ist die große Frage!
00:00:39: Was macht das Klima mit uns und was machen wir mit dem Klima vor allem?
00:00:45: Und mein allererster Gast zum Klimakwiki ist einer der Energieweiter denkt... ...die Weichen für morgen stellt Metalle bewegt und ganze Märkte gleich mit.
00:00:58: Der Vorstandsvorsitzende der Plancy Group, Karl-Heinz Wechs.
00:01:02: Herzlich willkommen!
00:01:03: Hallo Servus!
00:01:04: Servus, servus.
00:01:05: Also alles was in Tirolia über tausend Höhenmeter stattfindet ist immer ja per Tuge.
00:01:10: Ganz genau.
00:01:10: Wir
00:01:10: sind ja da hier auf knapp drei Tausend Höhemeter in der Tiroler Zugspitze erinnern.
00:01:15: Da ist noch viel Höhenmeterspielraum so dass wir für du sein können.
00:01:18: So ist es denn?
00:01:19: Wunderbar.
00:01:20: Karl-Heinz, wir starten eine jede Folge einen jeden Klimakwiki mit einem kleinen Gedankenexperiment.
00:01:29: Für die eigene Fantasie für die eigenen Gedankengänge zum Thema Klima und was wäre wenn CO² plötzlich sichtbar wäre?
00:01:39: Also in Form von einer kleinen oder größeren schwarzen Wolke über unserem Kopf, die jeder über unseren Kopf hat auch du auch dein Unternehmen Die Planet Group, die immer Emissionen sozusagen rausbläst und schwarze Wolke.
00:01:58: Wie würde die Welt da aussehen?
00:01:59: Was würde sich dann in der Welt ändern wenn jeder dieses schwarzes CO-Zweibelkühnen über den Kopf hat?
00:02:04: Ja das ist ja glaube ich das prinzipielle Problem an CO² dass es einfach unsichtbar ist und uns als Organismus eigentlich nicht stört.
00:02:16: wir atmen auch CO² aus.
00:02:20: Aber wenn das Ganze sichtbar würde, würde man natürlich mit der Zeit diese Veränderung wahrnehmen die aktuell stattfindet.
00:02:27: Und es finden auch viele CO²-Emissionen in den Naturstaaten.
00:02:32: aber wir eben als Menschheit tragen unser Schärfchen dazu bei dass sich die Konzentration in der Atmosphäre an CO² laufen zu nimmt.
00:02:43: Das Gegenwärtigsein und das Sehen, also all dieser Emissionen würde natürlich massiv dazu beitragen hier mehr Transparenz zu schaffen.
00:02:51: Wir sind ja auch heute dazu aufgefordert auch als Unternehmen, auch als Gesellschaft diese zwei Emissionens sichtbar zu machen indem man sie erfasst.
00:03:00: zahlenmäßig sieht es nicht visuell aber zahlenmässig Und das ist ja das eigentlich Wichtige im Sinne dass die Leute sensibel werden gegenüber diesem Thema dass wir Transparens schaffen.
00:03:12: Nur über Transparenz und ob das jetzt visuell ist oder über Zahlen werden wir dorthin kommen, dass die Leute alle in die gleiche Richtung denken.
00:03:19: In welche Richtung denken denn die Leute jetzt?
00:03:23: Das Problem ist schon also wenn es Richtung CO² geht glaube ich ist, dass das Wissen noch nicht bei allen wirklich angekommen ist.
00:03:30: Es gibt viele auf der Unternehmung auch Einzelpersonen für dieses Thema Heute schon greifbar, weil sie es erfassen.
00:03:37: Weil's sehr transparent ist für die.
00:03:39: Aber ich würde sagen nach wie vor für ein Großstil der Leute ist das noch eben unsichtbar, intransparenz und nicht greifbaar.
00:03:48: Also CO² oder das was wir sozusagen jetzt salopp gesagt verbocken, greifbärer machen?
00:03:54: So ist es ja!
00:03:55: Das
00:03:55: wäre ein super Ziel.
00:03:56: Lieber keine Eins... Die Industrie steht hier Doch sehr oft am Pranger ist ja für viele negativ konnotiert.
00:04:08: Wenn es ums Thema Klima geht, wie geht man denn als Metall-Riese die Plansigroup in dem Fall damit um?
00:04:16: Was kann denn die Industrie heute wirklich leisten?
00:04:19: und wo müssen wir ehrlich sein?
00:04:21: Wie ist euer Umgang und dein Umgang damit?
00:04:23: Also mein persönlicher Umgang ist überhaupt also ich bin technisch sehr stark technisch geprägt aber auch nebenebetriebswirtschaftlich eine technische Ausbildung gemacht Und damit bin ich sehr technikgläubig.
00:04:34: Also für mich ist es immer... Es ist die Technik, die uns also hier die Probleme lösen wird und hier weiterhelfen wird.
00:04:41: Und das muss einfach die Unternehmen, die Gesellschaft muss Rahmenbedingungen vorgegeben bekommen ganz klare Regeln.
00:04:47: Und die Innovation, die wir treiben auch als Unternehmen würde uns dann am Ende des Tages helfen über dieses Problem hinweg zu kommen.
00:04:56: Welche Innovationen?
00:04:57: Von welchen Innovationen sprechen wir denn da?
00:05:00: Naja, wenn wir heute über Innovation im Bereich der Energie denken und die letzten hundert Jahre verfolgen.
00:05:06: Wie wir also Energie produzieren gibt es also viele neue Technologien auch angefangen von der Wasserkraft, die uns schon in eine sehr alte Technologie ist aber da weiter im Prinzip über Dampf angetriebenes System, ob das über Kohle oder Gas weiter dann über die Kerne-Energie, über Solarenergie oder Windenergie.
00:05:26: Also das sind alles technologische Errungenschaften und alle haben entsprechende Vorteile oder Nachteile.
00:05:32: Es gibt also hier Technologien, die emittieren leider mehr CO².
00:05:35: Alles was auf fossile Energieträger passiert, emitiert natürlich in der Umsetzung CO² weil sich hier in diesen Energietägern Kohlenstoff gebunden ist.
00:05:44: auch durch diesen Verbrennungsvorgang wird eben CO² freigesetzt.
00:05:48: Jetzt ist natürlich einmal Die Innovation gefragt entweder auch neue Technologien weiterzuentwickeln, also auch im Bereich der Kernenergie.
00:05:57: Wer ein Traum der Menschheit ist ja in diesem Bereich, also die Fusion.
00:06:01: Also seit seit vierzig Jahren wird an diesem Thema oder schon länger, seit fünfzig Jahren, wird an dem Thema extrem stark geforscht und man sagt immer... Es dauert dreißig Jahre, bis diese Technologie endlich so weit sein wird.
00:06:14: Also im Prinzip genau das nachzustellen was auf der Sonne passiert.
00:06:17: Das ist die Hauptenergiequelle auf der Erde, es ist danach die Energie, die von der Sonnen kommt und den steht dort durch Fusion.
00:06:25: Genau dieses Thema also hier auch auf der Erdenacht zu bilden.
00:06:28: Wie weit sind wir denn da schon?
00:06:29: Naja, das ist interessant als wenn man halt den Spezialisten fragt, dass er sich bei Planze angefangen hat.
00:06:34: zur Arbeiten Wir waren auch in diesem Projekt immer involviert.
00:06:39: Es ist immer ein Dreißigern und mittlerweile gibt es schon Projekte, die deutlich optimistischer sind.
00:06:45: Die reden von zehn bis fünfzehn Jahre.
00:06:48: kommerzielle Energie aus der Fusion.
00:06:51: Aber je nachdem, mit wem man aus dieser Ecke redet gibt es welche die sind optimistisch und andere sind pessimistisch.
00:06:57: Die sagen das dauert noch fünfzig Jahre.
00:07:00: aber so zwischen zehn und fünfzehn Jahren ist also derzeit zur aktuelle Meinung in dieser Ecken.
00:07:06: Fusion, es klingt jetzt so basic.
00:07:09: Kannst du bitte für uns ein bisschen greifbarer machen wo wir dem im Alltag vielleicht sogar begegnen?
00:07:14: Fusion?
00:07:15: Ja, ja.
00:07:16: In jedem Teil, wenn man die Sonne schaut, dort findet Fusion statt.
00:07:21: Das heißt, wir reden hier von der Sonnenenergie, die wir auch zum Beispiel an den Solarpanelen, an den privaten Haushalten sehen
00:07:33: können.
00:07:33: Ja das ist also im Prinzip nur ein Derivator davon in dem die Energie, die von der Sonde kommt wieder umgesetzt wird aus elektrischer Energie Und dann entsprechend auch verwendet wird.
00:07:48: Wie viel Hoffnung siehst du denn in dieser Form der Energiegewinnung?
00:07:53: Im Bereich der Fusion.
00:07:54: Also ich glaube, wenn wir es haben löst das wirklich unser Problem, also dieses CO²-Problem, dass wir auf der Welt haben.
00:08:02: Weil all die anderen Formen, die wir heute haben – ob das jetzt die Photovoltaik ist oder die Windkraft ist Technologien sind, die helfen uns nicht in der Grundlast.
00:08:15: Weil immer dann wenn die Sonne nicht scheint oder wenn es nicht geht haben wir ein Speicherproblem und wir können gewisse Mengen speichern und je nachdem in welcher Region sie ja so sind ob das gesamte Jahr hinweg die Sonme scheint in ihrer Region mit entsprechender Stärke oder sowie bei uns woher sie über drei vier Monate die Sonnen leider zu schwach ist um sofort der Voltaik entsprechend hier genügend Energie rauszuruhen, die wir eigentlich benötigen würden.
00:08:40: Ist es sehr stark davon abhängig ob diese Technologie einem weiter hilft oder nicht?
00:08:46: Du bist ja sozusagen der Repräsentant beim heurigen Alpenklimagipfel für die Industrie im Allgemeinen.
00:08:56: Ich würde ganz gern nochmal auf meine erste Frage zurückkommen, wie du denn damit umgehst dass die an Industrie so einen Pranger gestellt wird von doch einigen.
00:09:07: Ja es hängt Technik immer sehr stark davon ab wo man sich auf der Welt befindet ob die Industrie in den Prang gestellt wird oder nicht.
00:09:15: also wir bei uns.
00:09:17: ich nehme hier schon eine gewisse So eine Industriefeindlichkeit war.
00:09:22: Aber ich glaube, das gibt es schon seit den letzten fünf und zwanzig Jahren.
00:09:25: Das hat nichts mit dem Thema CO² zu tun.
00:09:29: Es gibt auch viele, die meinen ... oder es war lange Zeit so, dass man gemeint hat nach dem industriellen Zeitalter.
00:09:34: Da kommt jetzt ein Zeitaltern der Dienstleistungsgesellschaft und man sieht das ja auch aus den vielen Erfolgswirtschaften, die genau in diese Richtung gegangen sind.
00:09:44: Die haben heute auch ein Problem, ein Wohlstandsproblem weil es alles auch eine endliche ist.
00:09:49: Und Industrie ist für jede Volkswirtschaft sehr wichtig.
00:09:52: Ein gewisses Maß an Industrie, weil hier auch entsprechend Wohlstände geschaffen wird.
00:09:57: Das heißt da würdest du die Chancen sozusagen sehen.
00:10:01: Also erstens einmal glaube ich, ist das Bild der Industrie in manchen Bereichen deutlich schlechter als es ist, weil man heute auch schaut speziell, wenn man die Tirolinussie oder die österreichische Industrie anschaut wie sorgsam hier mit der Umwelt auch umgegangen wird.
00:10:17: Wenn wir hier rausschauen von der Zugspitze in unsere Natur dann möchte ich meinen dass wir als Gesellschaft aber auch immer die Terole Industrie anspricht sehr sorgsamer mit der Umwelt umgeht.
00:10:29: In welche Richtung geht denn dieser sorgsame Umgang?
00:10:34: Was wird dann getan?
00:10:36: Naja, der sorgsamen Umgang beginnt natürlich dass man die eigenen Prozesse möglichst effizient macht.
00:10:42: Das heißt man möchte möglichst wenig emittieren und wenn man was emittiert muss es aus einer Emission sein, die auf sichere Umwelt nicht schadet.
00:10:50: Und hier gibt es strenge Auflagen.
00:10:54: Wir sind einfach auch aus Industrie, auch aus Gewerbeunternehmen.
00:10:57: Sind wir natürlich verpflichtet all diese Regeln einzuhalten, wie es gibt?
00:11:01: Dass ihr natürlich auch trotz.
00:11:03: So ist das ja.
00:11:03: Absolut!
00:11:06: Lieber Karl-Heinz zum Abschluss einer jeden Podcast Folge möchte ich den Zuhörenden gerne noch etwas mitgeben nämlich einen kleinen Klimahack also etwas was du im Alltag machst Was dem Klima bis sie hilft, was den Klimawandel vielleicht ein bisschen auffällt.
00:11:29: So frei nach dem Motto auch die kleinen Dinge zählen?
00:11:32: Was ist denn dein kleiner persönlicher Klimahack, den du den Zuhörenden mitgeben kannst?
00:11:39: Also mein persönlicher Beitrag ist schon dass ich also einen großen Energie-Dicht zu Hause verbrauche und selber herstelle.
00:11:47: Da war da eine Lage, die ich auf meinem Dach
00:11:50: habe.
00:11:52: Vielen, vielen Dank dass du unser erster Gast im Klima-Quickie gewesen bist sozusagen das Grams Opening.
00:12:02: Also wir können festhalten eine schwarze CO² Wolke überm Kopf ist vielleicht nicht modisch aber jedenfalls ehrlich und es könnte sich viel ändern wenn dem so wäre.
00:12:14: Danke dass du uns auch ein bisschen Einblick gegeben hast in wiefern Industrie Verantwortung tragen kann.
00:12:20: Dankeschön für das angenehme Gespräch.
00:12:23: Das war der erste Klima-Quickie zu hören überall wo es Podcast gibt und sogar auch ein Podcast zum Sehen, also wer die Gesichter meine Gäste sehen möchte darf sich gern reinglicken auf YouTube auf den Kanal der ProMedia Und ich winke jetzt mal in die Kamera.
00:12:45: Der Herr Wechs tut's auch.
00:12:46: Karl Heinz dankeschön!
00:12:48: Da könnt ihr uns gerne mitverfolgen.
00:12:49: In der nächsten Folge erwartet euch dann ein neues Gedanke-Experiment, neue Perspektiven und vielleicht auch noch einen kleinen Haarmoment mehr!
00:12:57: Bis bald und Zauber bleiben!
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