Talk mit Christine Busch
Shownotes
Sie ist eine Stimme für nachhaltige Alpenpolitik und kennt die Balance zwischen Schutz, Nutzung und dem, was dazwischen liegt. Christine Busch von CIPRA - der internationalen Alpenschutzkommission -Geschäftsführerin Deutschland
Hört rein in die spannenden Antworten auf folgende Fragen:
- Was wäre, wenn jede Gemeinde in den Alpen morgen klimaneutral sein müsste, ohne Wenn und Aber? Was würde passieren und was wäre dein erster Move?
- Wie viel Mut braucht lokale Veränderung? -Viele reden vom großen Ganzen, aber kämpfen lokal gegen Windräder. Wie hältst du die Balance zwischen Basisarbeit und großer Vision
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00:00:00: Kurz, knapp und klimafreundlich.
00:00:01: Das ist der Klimakviki – der Podcast zum Alpen-Klimagipfel, zwanzig, fünfundzwanzig.
00:00:06: Und damit heimt hallo!
00:00:07: Ich bin die Kati Hager und ich nehme euch jede Woche mit auf eine fünftzehnminütige Reise durch Ideen, Visionen und persönliche Perspektiven.
00:00:17: Mit Menschen, die wirklich was zu sagen haben?
00:00:19: Zum Klimawandel zur Zukunft der Alpen und zu der Frage Was macht das Klima mit uns?
00:00:25: und vor allem was machen wir Menschen mit dem Klima?
00:00:29: Meine heutige Gesprächspartnerin setzt sich für nachhaltige Zukunft des Alpenraums ein.
00:00:35: Sie kennt die Balance zwischen Naturschutz, Nutzung und dem was da politisch überhaupt dazwischen liegt.
00:00:42: Geschäftsführerin der ZIPRA Deutschland.
00:00:44: Herzlich willkommen Christine Busch!
00:00:47: Hallo Kathi, schön dass ich da sind.
00:00:49: Ja schön, dass du da bist?
00:00:51: Für unsere Zuhörenden ganz kurz zur Erklärung und das überlasse ich jetzt natürlich dir Was ist ZIBRA?
00:00:58: Ja, ZIBRE ist lustigerweise französisch, obwohl in Deutschland gegründet und heißt Kommission pour la protection des Alps.
00:01:08: Das ist tatsächlich der Zusammenschluss aller Alpenländer zum Schutz der Alpen.
00:01:12: Es ist in den fünftigsten Amteegern sich gegrüntet Und mittlerweile hat auch jedes Land eigentlich seine eigene Geschäftsstelle und der Hauptsitz, also ZIPRA International sitzt in Lichtenstein.
00:01:25: Wir sind wirklich gut vernetzt untereinander und eben ein Alpenübergreifendes Netzwerk oder Grenzüberggreifen besser.
00:01:32: Ein Alpennetzwerk?
00:01:33: So ein bisschen die Kontrollfunktion!
00:01:36: Auch ja tatsächlich sind wir schon auch in Kontrollgremien drin durch die Alpenkonvention.
00:01:42: Das ist auch ein bisschen eine Kontrollgremium.
00:01:44: Auf die Alpenkonvention werden wir auf jeden Fall noch zurückkommen.
00:01:47: heute in dem Gespräch, jetzt starten wir mal mit dem Gedankenexperiment was ja jedem Gast zu Beginn als Einstiegsfrage sozusagen die Was-Währe-Wenn Frage stellt und es ist immer bis sie utopisch etwas ausschweifend.
00:02:02: aber das ist ja Sinn und Zweck des Gedankexperiments.
00:02:10: Klima-neutral sein müsste, ohne Ausnahme und auch schon.
00:02:13: Was würde da passieren?
00:02:14: Wenn die das für sich sein müssten?
00:02:15: Das ist eine sehr gute Frage!
00:02:19: Dann holen wir mal aus einem
00:02:20: sehr kritischen Fuß erwischt, weil... Also erst einmal passiert gar nichts.
00:02:25: Weil nur, weil jetzt eine Gemeinde oder mehrere Gemeinden auf einmal klimaneutral sind, verändert sie noch nix.
00:02:34: bei unserem Klimakipfel öfter gehört, dass der Klimawandel dann nicht erst einfach mal steh bleibt.
00:02:39: Sondern das dauert erstmal bis sich das wieder regeneriert und bis es auch zurückgeht.
00:02:47: Also klimaneutral ist kein Allheilmittel.
00:02:51: Es ist ein Mittel.
00:02:52: aber ich bin da sehr dem Begriff auch sehr kritisch gegenüber weil Klimaneutralität bedeutet ja in erster Linie nur am Ende bei netto null rauskommen, aber den Rest ja kompensieren auf irgendeine Weise.
00:03:05: Also mit bezahlten Zertifikaten wie auch immer die mehr und mehr in die Kritik geraten.
00:03:10: Ich finde dass sich diese Klimaneutralität überhaupt entwickelt hat furchtbar wichtig weil da haben Unternehmen Gemeinden erstmal angeschaut oder anschauen müssen wo kommen denn unsere Emissionen her?
00:03:22: Und was sind die großen Treiber?
00:03:24: Und das ist wichtig, dass man das mir anschaut.
00:03:26: Was jetzt aber damit passiert, dass wir damit alles rechtfertigt, geht schon stark in Richtung Greenwashing auch.
00:03:32: Weil wenn ich jetzt auf Produkten einfach den klimaneutralen Stempel drauf habe und dann ist es für mich als Verbraucher so super!
00:03:39: Ist ja total umweltfreundlich... Aber nein, das heißt im schlechtesten Fall nur, dass sie einfach ein bisschen Geld ausgegeben haben,
00:03:47: um
00:03:47: den Rest zu kompensieren, aber dass Emissionen trotzdem entstanden sind.
00:03:53: Man muss das schon ganz kritisch betrachten.
00:03:57: Aber natürlich schön wäre es, also so radikale Maßnahmen sind meiner Meinung auch mal schön.
00:04:07: Wie schaut denn eine klimaneutrale Gemeinde aus?
00:04:10: Was machten die dann?
00:04:12: Ich glaube das größte Problem an der Klimaneutralität ist ganz klar die Mobilität weil das ist ja auch so im Tourismus der größte Emissionsfaktor, immer die An- und Abreise.
00:04:21: Und gerade wenn wir jetzt in den Alpen uns bewegen da ist es ja auch noch ein Problem weil einfach die Infrastruktur oder der öffentliche Verkehr noch nicht so angebunden ist wie er sein sollte und somit haben viele gar keine Chance als mit dem Auto an zu reisen.
00:04:40: also so gesehen wird man da andere Möglichkeit finden müssen für Radelfahren wahrscheinlich im Konsumverhalten.
00:04:50: Das ist ja auch noch mal so ein großer Treiber, dass ich schaue wo kommen meine Dinge her?
00:04:53: wie viel hat es emittiert?
00:04:56: Habe ja regionales Produkt oder eben als das aus China kommt und das sind die Hebel- oder gerade auch Wärmeheizen.
00:05:05: Aber in Deutschland ein ganz heiß gekochtes Thema heißt... Heiß gekoacht literally!
00:05:10: Genau!
00:05:13: Gelsine.
00:05:13: dann tauchen wir doch einmal in die Alpenpolitik ein So irgendwo zwischen Pragmatismus und Vision.
00:05:19: Die große Frage, wie viel Mut braucht denn lokale Veränderung wirklich?
00:05:23: Wieviel Mut und vor allem von den Entscheidungsträgern?
00:05:26: Entscheidungsträgerinnen!
00:05:27: Also ich glaube es braucht schon viel Mut von den Entscheidungssträggerinnen weil das tut mir immer in der Seele weh.
00:05:34: aber es sind leider immer wieder so diese Beispiele die sich raskristallisieren wo die Menschen nicht so sehr hinter dieser Entwicklung stehen, wo sie einfach jetzt auch schon ein bisschen so überdrüssig sind mit den ganzen Klimawandel-, Klimakrise und das ist ja alles Verzicht usw.
00:05:55: Und da ist man noch nicht angekommen dass man das nicht als Verzichts sondern wirklich als Gewinn sieht.
00:06:01: es gibt viele Dinge die können glaube ich durchaus glücklicher machen.
00:06:05: also weniger zu haben macht er manchmal auch glücklich mehr zu haben.
00:06:10: aber Wenn man so schaut was bisher passiert ist oder wenn jemand wirklich Mut gezeigt hat, dann war es eigentlich immer positiv.
00:06:18: Also schauen wir mal in die Schweizer gemeinten wie sehr macht er das?
00:06:21: Das Fee war einfach keine Autos fahren.
00:06:23: Das hat dem Tourismus überhaupt keinen Abbruch gebracht im Gegenteil!
00:06:27: Die Leute finden das gut und schön.
00:06:30: Man muss die Leute mitnehmen.
00:06:31: Die Leute müssen selber wollen nicht aber... Wie
00:06:33: geht's?!
00:06:34: Ich finde es wirklich sehr schwierig und radikal.
00:06:40: Sagt man ja, das geht auch nicht.
00:06:41: Dann macht keiner mit aber...
00:06:43: Wie hältst du die Balance in dem wie aktiv du bist und was du tust?
00:06:48: Also die Basisarbeit ist eigentlich die leichtere oder die ich glaube auf die man immer wieder zurückkommen muss weil dieses große Ganze eben so schwierig und so breit und so mühsam ist weil es so ... Weil dieses Thema einfach so riesig ist.
00:07:04: Manchmal steht man vor diesem riesen Berg und denkt sich dann kommt wieder ein Trump Wie sie alle heißen, die Politik geht wieder irgendwie in eine Richtung, die man sich jetzt nicht gerade gewünscht hat für den Klimaschutz.
00:07:16: Und dann ist diese Basisarbeit wie also im Netzwerk, wo einfach dann natürlich so ein Bubble, wo alle das gleiche wollen und... und da motiviert sind.
00:07:27: Und wo man dann schon immer wieder so Erfolgserlebnisse hat, also wir waren jetzt gestern war ich im Feuer in Neu-München und wir haben einfach eine Aktion gegen die Änderung der Schwellenwerte für UVP, also Umweltverträglichkeitsprüfungen in Bayern – und da waren alle gestanden und alle waren motiviert und das sind dann Presseaufmerksamkeit und es sind dann schon Dinge, die einen wieder motivieren, erweitert zu machen weil man sieht, na ja, da ist schon Aufmerksamheit!
00:07:51: Die Presse ist da in der Gemeinschaft passiert.
00:07:54: Also dagegen
00:07:54: ist es konkret um Alpenschutz?
00:07:56: Da geht's um Alpschutz, ja weil da gehts um diese Schwellenwerte für Umweltverträglichkeitsprüfungen für den Bau von neuen Seilbahnen, neuen Speicherbecken und Skibisten in Bayern.
00:08:08: und gerade in Bayern haben wir einfach einen Höhenlagen unterwegs was ein Skibetrieb angeht, einfach nicht zukunftsfähig sind.
00:08:17: Verstehe
00:08:17: ich?
00:08:17: Bei zehn Grad kann ich einem auch beschneiden das geht halt nichts.
00:08:21: Und das ist aber dann auch wieder ein bisschen, was mir manchmal demotiviert wenn ich sehe wie sich die Menschen an so Dinge krallen.
00:08:29: An dieses Skifahren als wenn die Welt sich einfach nicht weiter drehen würde.
00:08:34: Wenn wir jetzt bei uns weniger skifahren können.
00:08:38: Aber da sind wir ja auch ein bisschen in dem Dilemma oder in der Diskussionssituation zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit Hat schon das macht ja was mit unserer Wirtschaft, ne?
00:08:54: Das stimmt.
00:08:56: Also da muss man natürlich jetzt auch Deutschland und Österreich oder Bayern und Österreich sagen.
00:09:01: Unbedingt!
00:09:01: Muss man differenzieren ganz klar.
00:09:03: Weil bei uns ist einfach eine andere Situation.
00:09:06: Und ich bin der Meinung dass die Gebiete sich jetzt frühzeitig Alternativen überlegen am Ende dann diesen als Gewinner dastehen und nicht die, die sich vehement daran festkrallen.
00:09:19: Wo wir Orte haben, die jetzt irgendwie klein sind.
00:09:21: Das sind ja nicht diese Mega-Skigebiete wo jetzt der passionierte Skifahrer hinfährt.
00:09:26: Der fährt nicht ans Brauneck, der fährt ins Zillertal!
00:09:29: Ja... Also und wenn?
00:09:31: Der fahrt eigentlich vielleicht nach Lenkris weil er da gern hinfahrt.
00:09:33: Weil er da die Leute kennt, weil er schon seit zwanzig Jahren in das gleiche, in die gleiche Pension oder in den gleiche Ferienohnung fährt.
00:09:39: Weil ihn dann die Leute beim Namen kennen wenn er in der Bäckerei geht.
00:09:43: Vielleicht Ist ihm das Skifahren gar nicht so wichtig, wenn er es einmal ein Jahr ausfällt und der aber dafür Alternativen hat?
00:09:50: Wenn er dafür was anders machen kann, die ich jetzt auch nicht auf dem Silbertablet tatsächlich habe.
00:09:55: Ich sage auch nicht dass es leicht ist.
00:09:56: Das möchte ich ganz klar sagen.
00:09:58: Absolut!
00:09:59: Hat auch nichts mit Nordic Walking im Nieseltregel zu tun.
00:10:02: Das meine ich damit auch nicht.
00:10:04: Genau, aber ich glaube dann, dass sie am Ende eigentlich als die Sieger dastehen und dass man so auch die Leute halten kann weil... Was wollen die Menschen denn?
00:10:12: Die wollen sich wohl fühlen, die wollen eine Sozialgefüge Und schon klar diese Eventisierung ist, ja vielleicht kann man doch die Leute auch wieder abholen dass man die Berge der Berggewägen schief findet und nicht weil da auf jedem Gipfel irgendwie ein Riesenspielblatt steht oder eine Rieseninstallation.
00:10:30: Ein Sicher-Achterpartner oder was weiß ich, wo das nach überall hingeht.
00:10:33: Willkommen
00:10:33: in der Tiroler Zugspitze Arena!
00:10:35: In der wir übrigens sitzen mit diesem Podcast.
00:10:38: Das höchste Podcaststudio der Alpen?
00:10:40: Ja da bin ich ein bisschen nädiger weil hier oben ist auch Forschungsstation und da ist es schon relativ viel.
00:10:46: Da bin ich jetzt ein bisschen gnädiger.
00:10:49: Sinn und Zweck deines Berufs ist ja kritisch zu hinterfragen und Lösungswege aufzuzeigen.
00:10:56: Ja, ich glaube für die Lösungswege sind wir nicht immer zuständig.
00:11:01: Also wir können Vorschläge machen und wir machen halt auch viel aber wir geben halt einfach Stellungnahmen ab oder sagen so wollen wir das?
00:11:10: Oder ist es nicht vereinbar?
00:11:11: Wir haben Alpenkonventionen und dann sollten wir uns halten.
00:11:15: Auf die würde ich ganz gerne noch kurz eingehen.
00:11:17: Die alten Konventionen für die jetzt nicht unbedingt wissen mit dem Begriff was anzufangen in Zwei Sätzen, kurz weil wir sind ja beim Alpen beim Klima-Quickie.
00:11:28: Also kurz gesagt die Alpenkonvention was beinhaltet die?
00:11:32: Die Alpen Konvention beinhaltet Protokolle zu verschiedenen Themen eben zum Beispiel Tourismus oder Boden und in diesen Protokollen wird sind schon jetzt nicht ganz konkrete Maßnahmen aber ein gewisser Umgang mit den Alpen niedergeschrieben.
00:11:51: Und das sind völkerrechtliche Verträge und die sind auch alle unterschrieben von allen Ländern, und von der EU.
00:11:56: Also bindend?
00:11:57: Die sind
00:11:58: bindend!
00:11:58: Die stehen über dem EU-Recht.
00:12:00: Die Alpenkonvention steht überm EU-Rechte.
00:12:02: Sie hat halt diese... eine ich nenn's jetzt mal Schwäche aber ich glaube es geht auch ist gar nicht anders realisierbar dass sie halt nicht sehr konkret ist.
00:12:12: also es steht drin zum Beispiel wenn man jetzt Tourismusprotokoll nimmt verpflichten sich nachhaltigen Tourismus zu fördern.
00:12:21: Das haben wir jetzt wieder.
00:12:22: bei dem Wort Nachhaltig, sehr breites Wort kann man natürlich Auslegungssache.
00:12:26: Aber wie es ja beim Gericht oder im Recht eigentlich ist, das ist ja oft auch dann...
00:12:30: Wie einklackbar das ist die Frage?
00:12:32: Genau,
00:12:33: genau,
00:12:33: das muss
00:12:33: man prüfen.
00:12:34: aber eben Wir haben schon ein Tool damit mit dem wir immer wieder kitzeln können und sagen hey Moment mal, du hast da was unterschrieben!
00:12:43: Ist das jetzt wirklich entsprichtes Thema aus Ihrer Macht?
00:12:47: Hat's zwischendurch Erfolg?
00:12:49: Es hat zwischendurch Erfolg und ich glaube es hat auch den Erfolg, dass es im Gespräch bleibt.
00:12:56: Und wenn man halt immer wieder – so steht der Tropfenhöltenstein – wenn man eben immer wieder sagt, da gibt's noch was dann werden die Entscheidungsträger ein bisschen hellhöriger, weil es könnte ja schon sein, dass das ihnen mal auf die Füße fällt oder dass man damit durchkommt.
00:13:12: Steht da Tropfenhöltenstein?
00:13:14: Da durche ich mir jetzt gleich anhängen an den Satz, weil würde ich auch sagen alles was man im Kleinen tut hat Auswirkungen.
00:13:22: Alles was jeder für sich im Alltag tut hat Auswirkung und deswegen zu jedem Podcastfolge.
00:13:28: zum Abschluss frage ich meine Gäste immer nach dem kleinen persönlichen Klima-Hack also der lacht so dick ist.
00:13:38: Was macht jeder für in seinem Alltag eine kleine Alltagspraxis, die dem Klima gut tut und die die Zuhörenden vielleicht sogar selber übernehmen können.
00:13:50: Da muss ich jetzt lachen weil da lachend es mich im Freundeskreis nämlich schon ein bisschen aus, denn ich habe mir das irgendwann mal aufgefallen wenn man so zum Bäcker geht und so wie viele Sachen in Tüten wandern beim Bäcker und dann aus der Tür draußen, aus der Tüte wieder raus und dann die Tütchenmüllwandern Das gibt's ja nicht, also das ist jetzt auch wirklich nicht so schwer.
00:14:06: Ich wurde eines besseren belehrt es schon auch nicht so einfach immer sein Sackal dabei zu haben und so stapeln sich die Tüten bei mir weil wegschmeißen müssen nämlich einmal nur wenn sie kaputt werden.
00:14:17: aber lustigerweise ist es in meiner Stammbäckerei wo ich mal in München manchmal was holen wenn ich ins Büro gehe.
00:14:23: Ist es Ihnen schon aufgefallen, dass ich eine habe?
00:14:25: Die ist so super robust.
00:14:27: Eine rote Tüte.
00:14:28: Die hat schon ewig gehalten und man hat gesagt ... Wahnsinn!
00:14:31: Jetzt hast du die Tüten immer noch.
00:14:34: Also Müllvermeidung.
00:14:36: Du hast deinen Bauteckel.
00:14:38: Ja genau.
00:14:39: Und das sind so Sachen... Oder wenn ich weiß, ich esse das eh draußen dann darf ich mir's einfach auf die Hand geben.
00:14:45: Das ist ja nicht, wo ich immer auch denke.
00:14:48: Und die sind so kleine Sachen, wo man oft einfach gar nicht drüber
00:14:51: nachdenkt!
00:14:52: Es muss heute nur mal irgendwie in den Synapsen verankert werden?
00:14:56: Ja,
00:14:57: das sind die kleinen feinen Klima-Hacks.
00:15:00: That's the point.
00:15:01: Christine vielen Dank!
00:15:03: Vor allem auch sehr erheitern.
00:15:05: In diesem Sinne liebe Grüße an die Bäckereien München.
00:15:11: Danke dass du da warst.
00:15:12: Vielen dank dir für die Einladung.
00:15:14: Hab mich sehr gefreut.
00:15:17: Kurz gesprochen, langfristig gedacht.
00:15:19: In diesem Sinne dranbleiben mitreden und sich nicht vom Gegenwind einschüchtern lassen.
00:15:26: Bis bald!
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